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Diakonisches Werk Freising jetzt auch in Erding tätig
Kurz vor dem 10. Geburtstag des Diakonischen Werk Freising konnte jetzt die erste Aussenstelle in Erding geöffnet
werden. In den Räumen des Gemeindezentrums der Erlöserkirche ist ab sofort Diakon Malte Hahn für seine Mitmenschen da, um ihnen bei
Problemen und Sorgen zur Seite zu stehen. In Anwesenheit des 1. Vorsitzenden Pfarrer Reinhold Henninger und des Pressebeauftragten des Dekanat Freising, Prädikant Rolf Lübkert wurde das Projekt vorgestellt. Dabei führte Pfarrer Henninger aus, dass der diakonische Grundgedanke die Nächstenliebe sei und es überhaupt nicht darauf ankomme, welcher Glaubensrichtung der Hilfesuchende angehöre.Hilfe sei nicht vom Kirchenbesuch abhängig. Wenn wir so denken würden, brauchen wir gar nicht mit der Arbeit anfangen.Prädikant Lübkert erklärte, die Konfession sei völlig egal, eine der größten christlichen Tugenden sei eben die tätige Nächstenliebe und das stehe auf der Fahne des Diakonischen Werkes. Es wird ab sofort in Erding kostenlose Beratungen geben, die ein Profi auf dieser Stelle der kirchlichen allgemeinen Sozialarbeit, kurz KASA, leisten wird. Diakon Malte Hahn, der auch Sozialpädagoge ist, sagte, er wolle den Menschen zuhören und beraten, bis zur Begleitung bei Behördengängen aber auch psychosozial stehe er den Menschen zur Verfügung. Das Spektrum der Diakonie ist groß. Ehrenamtliche müssen ausgebildet werden, Gruppen für Selbsthilfen, Besuchsdienste für Krankenhaus und Altenheime sollen ausgebildet werden. Aber auch die behördliche Aktivität müsse verstärkt werden, sagte Pfarrer Henninger, der in Freising Vorstand des Sozialforums war. Viele Probleme könnten am runden Tisch erledigt werden, ohne große Dienstwege. Auch das soll initiert werden. Dabei könne es durchaus sein, dass man auch mal unbequem wird, so Henninger. Die KASA Erding ist zunächst als Projekt für 4 Jahre geplant, als Kooperationspartner arbeit man mit dem Diakonischen Werk in Rosenheim sehr gut zusammen.Malte Hahn war bereits als Dekanatsjugendpfleger im Dekanat Landshut tätig, hat Erfahrungen in der Hospizarbeit und wird gemeinsam mit den Gemeinden Erding, Markt Schwaben, Poing, Taufkirchen und Dorfen soziale Initiativen erarbeiten. Aber zuerst steht nun das Kennenlernen der Behördenvertreter und der zuständigen Sachbearbeiter auf dem Plan, damit man die Gesprächspartner auch persönlich kennenlernt, so Hahn. Es wird ein langer Weg, aber er ist es wert gegangen zu werden, denn gerade in der heutigen Zeit brauchen immer mehr Menschen Hilfe und vor allem auch Hilfe zur Selbsthilfe und das leistet Diakonie, so Prädikant Lübkert. Kontaktdaten: Telefon 08122 - 228 68 51, e-mail:kasa@diakonie-erding.de, Friedrichstrasse 11, Erding, Gemeindezentrum der Erlöserkirche. Geöffnet: Dienstags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr, donnerstags von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr und nach Vereinbarung.** rol
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