Diakonie

Die KASA - Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit in Erding

 

Kontaktdaten:
Telefon 08122 - 228 68 51, e-mail:ulrike.herz@diakonie-freising.de, Friedrichstrasse 11, Erding, Gemeindezentrum der Erlöserkirche.

Ulrike Herz hat zum 1. Januar die Nachfolge von Malte Hahn angetreten. Mit dem Wechsel haben sich auch die Sprechzeiten verschoben. Diese sind nun montags von 10:00 – 12:00 Uhr und dienstags von 14:00 – 16:00 Uhr.

 

Offen für alle

Vorstellung von Ulrike Herz

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

gerne möchte ich mich Ihnen als neue Mitarbeiterin des Diakonischen Werks Freising e.V. für die Beratungsstelle KASA, Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit, in der Außenstelle Erding vorstellen.

Ich heiße Ulrike Herz, bin 53 Jahre alt, verheiratet, habe zwei erwachsene Kinder und wohne in Freising. Meine beruflichen Stationen als Sozialarbeiterin waren das Anton Henneka Haus in Gelbersdorf, eine stationäre Einrichtung der Wohnungslosenhilfe des Katholischen Männerfürsorgevereins, die Diakonie Hasenbergl e.V. mit Tätigkeiten in verschiedenen Diensten (Betreutes Einzelwohnen für suchtkranke und/ oder psychisch kranke Senioren, Seniorenbegegnungsstätte, Lotsenprojekt Pontis) und das Landratsamt München in der Asylsozialbetreuung.

Hinter den Buchstaben KASA steht der Begriff Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit. Sie hat die Aufgabe, soziale Notstände festzustellen und an ihrer Bewältigung mitzuwirken. Wir sind Gesprächspartner für alle Menschen, unabhängig von Nationalität und Konfession, und beraten bei Sorgen zu den unterschiedlichsten Themen des Lebens.

Die KASA Beratungsstelle in Erding, Friedrichstr. 11, ist in der Regel Montag und Dienstag ganztägig und am Mittwoch bis mittags besetzt. Die offenen Sprechzeiten sind Montag von 10:00 – 12:00 Uhr und Dienstag von 14:00 – 16:00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung. Ich arbeite 20  Stunden für die KASA Beratungsstelle in Erding und 20 Stunden für die KASA Beratungsstelle in Freising. Durch die Anbindung an das Diakonische Werk Freising e.V. besteht eine enge Zusammenarbeit und ein kontinuierlicher fachlicher Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort.

Was ist KASA und was ist DIAKONIE?

Die Diakonie ist der soziale Wohlfahrtsverband der evangelischen Kirchen. Die Diakonie versteht ihren Auftrag als gelebte Nächstenliebe und setzt sich für Menschen ein, die am Rande der Gesellschaft stehen, die auf Hilfe angewiesen oder benachteiligt sind. Die KASA Beratungsstelle gehört zum Angebot der sozialen Dienste und versteht sich als Brückenbauer von Diakonie zur Kirchengemeinde und zum Gemeinwesen.

Gemeinwesenarbeit ist ein sperriger Begriff, der jedoch nur ein Arbeitsprinzip beschreibt, das darauf abzielt, gemeinsam mit den Menschen in den Stadtteilen nachhaltige Verbesserungen ihrer Lebenssituationen zu erreichen. Das kann die Einzelfallarbeit mit individueller Beratung sein, kann aber auch ein Gruppenangebot oder Projekte, wie der Mobile Werkzeugkoffer sein, der Menschen mit geringen finanziellen Mitteln bei kleinen Reparaturen im Haushalt hilft.

Zurzeit bin ich dabei, die Sozialen Dienste in Erding und ihre Mitarbeiter persönlich kennenzulernen und die Beratungsarbeit für die Besucher der Beratungsstelle fortzusetzen. Es ist mir auch ein Anliegen, etwas über die besonderen sozialen Bedarfe der Stadt/ des Stadtteils und ihrer Bewohner zu erfahren und neue Angebote zu erschließen.

Was steht an praktischer Arbeit hinter den Buchstaben KASA?

Menschen aus dem Stadtteil, der Gemeinde und dem Landkreis Erding kommen in unsere offene Sprechstunde oder rufen uns an. Die KASAist offen für Menschen mit unterschiedlichen Fragestellungen und Problemen im sozialen Bereich. Die Beratungsdauer kann sehr unterschiedlich sein. Es gibt Problemstellungen oder Fragen, die in einem Telefonat mit der Weitergabe von Informationen gelöst werden können. Aber häufig zeigt sich im Verlauf des Beratungsgesprächs, dass die ratsuchenden Menschen ein ganzes „Problembündel“ mit sich herumtragen und nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Es sind sozial benachteiligte Menschen, die häufig schon lange in einer schwierigen Lebenslage sind. Es sind Menschen, denen die Eingliederung in das Arbeitsleben nicht mehr gelingt. Senioren, die vereinsamt sind. Familien, alleinerziehende Mütter oder Väter, die überfordert sind. Das Thema Armut ist oft Begleiter unserer Arbeit.

Was können wir anbieten?

Wir nehmen uns Zeit für ein vertrauensvolles Gespräch und hören zu. Wir beraten über Rechte, Anspruchsvoraussetzungen und Pflichten zu Sozialleistungen, helfen im Umgang mit Behörden und Ämtern und beim Ausfüllen von Formularen. Wenn wir selbst nicht weiterhelfen können, vermitteln wir die Hilfesuchenden an die richtige Stelle. Dabei arbeiten wir eng mit professionellen und ehrenamtlichen Diensten und der Kirchengemeinde zusammen.

In diesem Sinne freue ich mich auf eine gute Zusammenarbeit mit allen!

Ihre Ulrike Herz

 

 

Der Mobile Werkzeugkoffer

Eine Lampe festschrauben, eine Glühbirne wechseln, einen Dübel in der Wand befestigen, eine Sicherung wechseln, die Hecke im Garten schneiden, ein schweres Möbelstück muss verrutscht werden... . Für manche stellen diese Dinge ein großes Problem dar. Besonders wenn man selbst hilfebedürftig oder körperlich nicht mehr in der Lage ist die Tätigkeit durchzuführen

Oft scheitert es auch daran, dass kein netter Nachbar da ist, den man bitten könnte und dass keine finanziellen Mittel zur Verfügung stehen jemanden damit zu beauftragen. Und selbst wenn man es sich leisten könnte, steht man mit solchen Kleinigkeiten oft alleine, zumal Handwerker für solche Kleinigkeiten meist nicht kommen.

Genau hier setzt die Idee des Mobilen Werkzeugkoffers an:  Wir wollen für alle hilfebedürftigen Personen Unterstützung bei kleinen handwerklichen Aufgaben anbieten. Besonders wenden wir uns mit unserem Dienst an Seniorinnen und Senioren, an behinderte und kranke Menschen, an alleinerziehende, oder alleinstehende Frauen, an Mütter und Väter mit kleinen Kindern.

Wir wollen unsere Unterstützung durch unsere Mobilen Werkzeugkoffer kostenfrei anbieten. Die Einsätze sind jedoch kein Ersatz für handwerkliche Auftragsarbeiten, die durch Profis durch geführt werden sollen. Auch Dauereinsätze wie Rasenmähen, oder Entrümpelungsaktionen sind von den angebotenen Tätigkeiten ausgeschlossen.

Deshalb wenden wir uns an alle jung gebliebenen, handwerklich interessierten Rentner, oder kurz vor dem Ruhestand stehende Männer, die Lust haben bedürftigen Menschen zu helfen.

Sie können sich im Pfarramt oder direkt bei der Diakonie Erding unter der Telefonnummer 08122 – 2286851 melden.

Wir laden Sie dann zu einem Orientierungs- bzw. Informationsabend ein.

Untertitel Bild: Gesucht werden jung gebliebene, handwerklich interessierte Rentner, die Lust haben, bedürftigen Menschen zu helfen.