Klettham 3.0: In allen Details

Leitartikel im Doppelpack: Hintergründe, Gründe, Motivation, Entwicklungen, Menschen - zum Verweilen

Leitartikel 1: Merkur.de - 20.04.2021


Leitartikel 2
: Gemeindebrief "März - Juni 2021"

Titel: Das „Mesnerhaus“ wird renoviert und umgebaut

Nach der Renovierung der Erlöserkirche vor zwei Jahren wird in diesem Jahr das nächste Bauprojekt verwirklicht: Das Gemeindehaus der Erlöserkirche (bisher auch als „Mesnerhaus“ bekannt) wird renoviert und umgebaut. Bei den Vorüberlegungen, wie man das Haus in Zukunft besser nutzen könnte, wurde nämlich schnell deutlich, dass es mit einer bloßen Renovierung nicht getan sein wird.

Umbau

Daher wird die bisher bestehende Wohnung aufgegeben und zu Büro- und Gemeinschaftsräumen umgebaut.
Für die derzeit dort lebenden Familien konnten bereits Ersatzwohnungen gefunden werden.
Durch den Umbau wird der vorhandene Gemeinderaum deutlich vergrößert, hinzu kommen ein weiterer Gruppenraum, zwei Büroräume und ein Lagerraum.

Die behindertengerechte Toilette

Endlich kann auch ein langgehegter Wunsch verwirklicht werden, nämlich der Einbau einer barrierefreien und behindertengerechten Toilette im Erdgeschoss des Gebäudes.
Der beschwerliche Weg über die lange und steile Kellertreppe ist für Menschen mit Einschränkungen dann nicht mehr nötig.

Das Diakonische Werk
Das Büro der Beratungsstelle des Diakonischen Werks Freising bleibt an seinem angestammten Platz.
Es wird in Zukunft ebenso wie der Saal barrierefrei erreichbar sein, weil von der Friedrichstraße zum Eingang in das Gemeindezentrum eine behindertengerechte Rampe gebaut wird.

Der Garten
Der bisher zur Wohnung gehörige Garten soll aufgelöst, geöffnet und umgestaltet werden.
Außerdem wird darin ein kleiner Geräteschuppen gebaut.

Bauliche Veränderungen
Im Haus werden die Elektro- und Sanitärinstallationen komplett erneuert.
Sämtliche Oberflächen von Wänden, Decken und Böden werden überarbeitet.
Die vorhandenen Kunststein- und Parkettböden werden erhalten.
Die Möblierung wird weitestgehend erneuert.

Positive Impulse fürs Gemeindeleben
Der Kirchenvorstand verspricht sich von diesem Umbau viele positive Impulse für das Gemeindeleben:
Der neue großzügige Saal wird viel einladender sein und die dazugehörige Küche wird eine vielfältige Nutzung zulassen:
Der Kirchenkaffee kann hier genauso stattfinden wie beispielsweise ein Mittagstisch, Vortragsveranstaltungen oder Treffen von Selbsthilfegruppen.
Der neugeschaffene Gruppenraum wird auch kleineren Runden eine angenehme bzw. vertrauliche Atmosphäre bieten.

Büro für Pfarrer:in
Neu wird auch sein, dass der oder die Nachfolger/in von Frau Pfarrerin Oechslen das Büro in Zukunft ebenfalls im Gemeindehaus haben wird.
Dadurch kann der/die Sprengelpfarrer/in viel präsenter sein als das bisher möglich war.
Dem erklärten Ziel, dass die Tür in den hohen Mauern zum Innenhof möglichst häufig offensteht, kommen wir damit hoffentlich sehr viel näher.

Bürgerhaus gegen Vereinsamung
Hinzu kommt der Glücksfall, dass zeitgleich die Quartiersentwicklung für den umliegenden Stadtteil in diesem Jahr so richtig ins Laufen kommt.
Die beiden dafür verantwortlichen Mitarbeiterinnen haben ja schon vor einiger Zeit ihr Büro in dem Glascontainer auf dem Gelände der Kirchengemeinde bezogen und bereiten viele Projekte vor.
Die Hoffnung ist daher, dass durch die bisher schon sehr gute Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement, der Diakonie-Beratungsstelle und dann auch mit dem/der neuen Sprengelpfarrer/in die neugeschaffenen Räume des Gemeindehauses auch von Gruppen genutzt werden können, die erst einmal nichts mit unserer Gemeinde zu tun haben.
Ideal wäre es, wenn so das Gemeindehaus neben seiner wichtigen Rolle für unser Gemeindeleben auch zu einer Art „Bürgerhaus“ für die Bewohner/innen der umliegenden Siedlung wird.
Der Kirchenvorstand hofft, dass unsere Gemeinde damit einen Beitrag gegen die Vereinsamung und für ein gutes und friedliches Miteinander im Viertel leisten kann.

Kosten, Zuschüsse und Spenden
Noch ein Wort zur Finanzierung: Für das Projekt rechnen wir mit Kosten in Höhe von ca. 650.000 EUR.
Dankenswerterweise übernimmt die Landeskirche davon 280.000 EUR. Bei einigen weiteren Zuschussgebern wurden entsprechende Anträge gestellt.
Nach momentanem Stand müssen wir als Kirchengemeinde trotzdem noch ca. 300.000 EUR selber tragen.
Für Spenden sind wir daher auch diesmal sehr dankbar.